Thomas Mann Lecture mit Jan Assmann

Am 30. November 2022 ist der Kulturwissenschaftler und Ägyptologe Jan Assmann zu Gast an der ETH Zürich. Er spricht über Bezüge zwischen den Werken von Thomas Mann und Hermann Hesse.

Thomas Mann und Hermann Hesse pflegten einen jahrzehntelangen Austausch: Mann schätzte Hesses «Der Steppenwolf» und sah «Das Glasperlenspiel» in Verbindung mit seinem eigenen Roman «Doktor Faustus». Jan Assmann geht in seinem Vortrag auf die weniger etablierten Bezüge zwischen den Werken beider Autoren ein und zeigt die Zusammenhänge zwischen Hesses «Glasperlenspiel» und Manns Josephsromanen auf.

Die Thomas Mann Lecture findet in diesem Jahr wieder in Präsenz statt. Jan Assmann hält seinen Vortrag mit dem Titel «Thomas Manns ‹Morgenlandfahrt› – die Josephsromane» am 30. November 2022 um 18.00 Uhr, im Audi Max der ETH Zürich. Gleichzeitig kann die Veranstaltung online verfolgt werden.

International renommierter Kulturwissenschaftler

Jan Assmann forscht seit Jahrzehnten gemeinsam mit Aleida Assmann zum kulturellen Gedächtnis. Ihre kollaborativen Arbeiten prägen die Kulturwissenschaften weltweit. Mit seinen Beiträgen über Thomas Manns Verhältnis zur altägyptischen Kultur ist Jan Assmann auch aus der Thomas-Mann-Forschung nicht wegzudenken.

Die Thomas Mann Lectures der ETH Zürich

Im Rahmen der Thomas Mann Lectures sind im Jahresrhythmus international renommierte Persönlichkeiten der Literaturwissenschaft an die ETH Zürich eingeladen. Die Vortragsreihe wird vom Thomas-Mann-Archiv gemeinsam mit der Professur für Literatur- und Kulturwissenschaft an der ETH Zürich angeboten. Sie zielt auf grundlegende und aktuelle Fragestellungen, die vom Werk Thomas Manns ausgehen und richtet sich sowohl an die interessierte Öffentlichkeit als auch an ein wissenschaftliches Publikum.  

Infos kompakt

Gemeinsam voran – Stark durch Vernetzung

#FokusMensch – Lassen Sie sich von Menschen inspirieren und lernen Sie Neues

Thomas-Mann-Archiv

Das Thomas-Mann-Archiv der ETH Zürich sichert und pflegt den literarischen und schriftlichen Nachlass, die private Bibliothek sowie die Einrichtung des letzten Arbeitszimmers Thomas Manns. Betrieben durch die ETH-Bibliothek, dient das Archiv als Forschungsstelle zu Leben, Werk und Wirken des Autors.  

JavaScript wurde auf Ihrem Browser deaktiviert